Erfolgskontrolle 2016:

GRS Batterien steigert erneut Sammelmenge

  • Steigerung der GRS Sammelquote und Sammelmenge ungebrochen
  • Markante Zunahme bei Lithium Systemen
  • Kommunikationsstrategie zahlt sich aus (trägt Früchte)

Hamburg, 30.04.2017. Die Sammelquote ebenso wie die Masse zurückgenommener Batterien trotz schwierigem Marktumfeldes zum vierten Mal in Folge gesteigert zu haben, erfüllt uns durchaus mit Stolz.“, so Georgios Chryssos, Vorstand Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS), bei der Vorstellung der Erfolgskontrolle 2016, hebt zugleich hervor: „Das Ergebnis ist Resultat des hervorragenden Zusammenspiels aller beteiligten Akteure unseres Netzwerks , zu dem die Batteriehersteller ebenso wie die Sammelstellen sowie zahlreiche Dienstleister aus den Bereichen Logistik und Verwertung zählen.

Markante Steigerung bei Lithium-Systemen 
Die mittlerweile über 3.500 Nutzer haben im Berichtsjahr 2016 insgesamt 35.286 t Batterien in Verkehr gebracht. Demgegenüber wurden durch GRS Batterien 15.964  t zurückgenommen, was einer Sammelquote von 46,3 % entspricht und damit deutlich über der seit 2016 vorgeschriebenen Quote von 45 % liegt. Dem bisherigen Trend weiterhin folgend, sind Lithium-Batterien weiter auf dem Vormarsch, was sich in der Rücknahme-Masse von nahezu 1.000 t widerspiegelt (990 t). Prozentual entspricht dies einer Steigerung um 31 % gegenüber 2015 (758 t).

Langfristige Kommunikationsstrategie trägt Früchte
„Als wir 2014 zusammen mit der stiftung elektro-altgeräte register das gemeinsame Kommunikationsprojekt zur Steigerung der Sammelmengen initiiert haben, war uns bewusst, dass wir einen Marathon und keinen Sprint vor uns haben.“, kommentiert Chryssos  die Frage nach den Gründen. „Die erforderliche Bewusstseins- und Verhaltensänderung  erreicht man nicht von heute auf morgen. Umso mehr freuen wir uns über den diesjährigen Etappensieg, den wir auch der Zusammenarbeit mit weiteren Stakeholdern verdanken.“

Ausbau der gemeinsamen Informationsplattform  
Nach dem Launch der G2 Infoplattform im Spätherbst 2016 wird die zusammen mit der stiftung ear betriebene Gemeinsame Informationsplattform für Elektro-Altgeräte und Altbatterien weiter ausgebaut. Stakeholder, die mit der Verbraucherkommunikation betraut sind, können nach Registrierung unter www.g2-infoplattform.de geeignete Kommunikationsinhalte und mit -Mittel abrufen und sie in die eigene Verbraucherkommunikation einbinden.

Ausführliche Informationen und Zahlen können der GRS Erfolgskontrolle 2016 entnommen werden, die hier zum Download bereitsteht. 

Über GRS Batterien
Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) ist verantwortlich für die bundesweite Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Batterien. 1998 gegründet übernimmt GRS Batterien die für den Verbraucher unentgeltliche Batterierücknahme und –entsorgung in Deutschland. Mittlerweile ist die Stiftung für die Produkte von mehr als 3.500 Batterieherstellern und –importeuren verantwortlich. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rückgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die aktuelle Sammelquote beträgt 46,3 % und liegt damit über der gesetzlich vorgeschriebenen Quote. Nahezu alle zurückgenommenen Batterien werden verwertet.

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Jahresbericht

GRS Batterien Erfolgskontrolle

Die Bilanz einer erfolgreichen Zusammenarbeit

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