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Erfolgskontrolle 2014: Stiftung GRS Batterien übertrifft Sammelmenge des Vorjahres

20.05.2015

Hamburg, 20. Mai 2015

Eine positive Jahresbilanz kann die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) mit ihrer jetzt veröffentlichten Erfolgskontrolle vermelden: So ist es dem Non-Profit-Unternehmen mit der 2014 erzielten Sammelquote von 45,3 Prozent erneut gelungen, die erst ab 2016 gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben von 45 Prozent zu erreichen und sogar überzuerfüllen. Insgesamt 15.017 Gewichts-tonnen Geräte-Altbatterien und Akkus konnten gesammelt werden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um nahezu 200 Gewichtstonnen entspricht.

GRS Stiftungsvorstand Georgios Chryssos: „Die jetzt vorliegenden Ergebnisse aus der Erfolgskontrolle machen vor allem eines deutlich: Gemeinsam mit den uns angeschlossenen Nutzern ist GRS Batterien nicht nur schon heute gut aufgestellt sondern auch bestens positioniert, um die erforderliche Quote für das Berichtsjahr 2016 zu erreichen.“

Doch nicht nur das: Mit den aktuellen Ergebnissen beweist sich das Non-Profit-Unternehmen, das seit 1998 für die für den Verbraucher unentgeltliche Batterierücknahme und –entsorgung in Deutschland verantwortlich zeichnet, erneut als das europaweit leistungsfähigste Rücknahmesystem für Geräte-Altbatterien.

Neues GRS-Sicherheitskonzept erweist sich als praxisgerecht

Im vergangenen Jahr wurden von GRS Batterien zudem richtungsweisende Schritte für die sichere Entsorgung sämtlicher am Markt verfügbaren Gerätebatterien sowie Akkus in Deutschland eingeleitet: Das neue GRS-Sicherheitskonzept zur getrennten Erfassung von Lithium- und anderen Hochenergiebatterien wurde, wie die aktuelle Erfolgskontrolle darlegt, in einem bis Ende Juni 2014 durchgeführten Pilotprojekt mit den kommunalen Spitzenverbänden auf seine Praxistauglichkeit überprüft. Teilgenommen hierbei haben öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger (örE) in zehn ausgewählten Städten bzw. Regionen. Die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt belegen die trotz der sehr komplexen, gefahrgutrechtlichen Anforderungen leichte Umsetzbarkeit des GRS-Sicherheitskonzeptes. Dieses hat sich darüber hinaus an einer Vielzahl unterschiedlicher Sammelstellen etabliert und konnte dort problemlos in die Prozesse integriert werden.

Sicherheitsstandard differenziert nach drei Sicherheitsklassen

Seit Einführung des Sicherheitsstandards wird an den Übergabestellen bei der Bereitstellung der zurückgenommenen Altbatterien nach drei Sicherheits-klassen differenziert: 1.) Herkömmliche Batterien, 2.) Hochenergiebatterien und 3.) Beschädigte Hochenergiebatterien. Vor allem für beschädigte Hoch-energiebatterien gelten besondere Sicherheits- und Transportvorschriften.

Vor dem Hintergrund der kontinuierlich steigenden Nachfrage nach netzun-abhängigen, leistungsfähigen Energiespeichern wird die Notwendigkeit der konsequenten bundesweiten Umsetzung des GRS-Sicherheitskonzeptes besonders deutlich. „Entsorgungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten und unseren Nutzern einen Full-Service für die in Verkehr gebrachten Batterien inklusive beschädigter Lithiumbatterien über 500 Gramm anzubieten, hat für uns oberste Priorität“, betont Stiftungsvorstand Chryssos. „Insofern stellt das in der aktuellen Erfolgskontrolle präsentierte Ergebnis zur leichten Umsetzbarkeit sowie Praxistauglichkeit unseres Sicherheitskonzeptes für GRS Batterien einen wichtigen Meilenstein dar.“

Über GRS Batterien

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) ist verantwortlich für die bundesweite Sammlung, Sortierung und Verwertung von gebrauchten Batterien. GRS Batterien wurde 1998 gegründet und übernimmt die für den Verbraucher unentgeltliche Batterierücknahme und –entsorgung in Deutschland. Mittlerweile ist die Stiftung für die Produkte von mehr als 3.000 Batterieherstellern und –importeuren verantwortlich.Die Hersteller von GRS Batterien brachten im vergangenen Jahr 34.109 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind rund 1,55 Milliarden Stück. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rückgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die aktuelle Sammelquote beträgt 45,3 %. Nahezu alle zurückgenommenen Batterien werden verwertet.

Jahresbericht

GRS Batterien Erfolgskontrolle

Die Bilanz einer erfolgreichen Zusammenarbeit

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