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Gute Noten für Batterierücknahme in Deutschland: GRS Batterien erneut eines der leistungsfähigsten Rücknahmesysteme Europas

27.05.2013

Hamburg, im Mai 2013 – Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) bleibt mit insgesamt 14.511 Gewichtstonnen gesammelten Geräte-Altbatterien auch im aktuellen Berichtsjahr europaweit eines der leistungsfähigsten Rücknahmesysteme. Für das Jahr 2012 konnte eine Sammelquote von 43,6 Prozent erreicht werden.

Dieser Wert erreicht schon fast die ab 2016 vorgegebenen 45 Prozent, womit GRS Batterien bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt nahe an die künftigen Vorgaben herankommt. Mit einer Verwertungsquote von fast 100 Prozent konnten auch in 2012 nahezu alle eingesammelten Batterien und Akkus einer Verwertung zugeführt werden. „Dass wir mit unseren guten Ergebnissen in Sammlung und Verwertung auch 2012 eine Spitzenposition in Europa belegen, freut uns sehr! Das ist nicht zuletzt das Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit allen unseren Partnern bei den kommunalen Entsorgungsträgern, im Handel und der Entsorgungswirtschaft sowie der ständigen Optimierung unserer Prozesse", bewertet Georgios Chryssos, Vorstand Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien die aktuellen Zahlen. Auch die Verwertungsquote und geforderten Recyclingeffizienzen übersteigen die gesetzlichen Vorgaben. So konnten erneut nahezu alle eingesammelten Batterien und Akkus einer stofflichen Verwertung zugeführt werden. Chryssos ergänzt: „Der Wunsch nach immer leistungsstärkeren Geräten und neuen Technologien wirkt sich auch auf den Batteriemarkt aus, weshalb wir uns bereits heute mit neuen Lösungen und der Umsetzung zukunftsweisender Konzepte der sicheren Sammlung und Verwertung befassen, um auch künftig eine Vorreiterrolle im europäischen Vergleich zu belegen. Ein wichtiger Meilenstein stellt hierbei vor allem die Einführung eines speziellen Sammelsystems für Hochenergiebatterien dar.“ Wie in den Vorjahren stieg auch in 2012 der Anteil an in Verkehr gebrachten Lithiumbatterien weiter an. Diese besonders leistungsfähigen Systeme machen bereits heute einen Anteil von über 60 Prozent der jährlichen Absätze wiederaufladbarer Batterien aus.

Knapp acht Batterien bringen Verbraucher jährlich zurück

Die insgesamt 170.000 Rücknahmestellen machen dem Verbraucher die Entsorgung leicht: Mit 46 Prozent landete 2012 knapp jede zweite Batterie in einer der grünen Sammelboxen im Handel, 29 Prozent kamen über Gewerbe- und Industriebetriebe zurück und 25 Prozent der Batterien fanden den Weg zum Recycling über die Kommunen. Insgesamt konnte so eine durchschnittliche Sammelmenge von 177 Gramm pro Einwohner – das entspricht etwa acht Batterien – erreicht werden.

Zahl der Nutzer weiter gestiegen

Zudem haben sich dem Gemeinsamen Rücknahmesystem Batterien auch in 2012 weitere Vertragspartner angeschlossen. Mit der Einführung des neuen Batteriegesetzes haben viele Hersteller und Inverkehrbringer ihre rechtliche Rücknahmeverpflichtung erkannt: 2.564 Kunden legen den letzten Schritt ihrer Produktverantwortung inzwischen in die Hände von GRS Batterien.

 

GRS Batterien

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) übernimmt seit über zwölf Jahren die Rücknahmeverantwortung für zur Zeit über 2.550 Batteriehersteller und -importeure. Dazu gehört auch die Anzeige der Marktteilnahme beim Umweltbundesamt. Die Hersteller von GRS Batterien brachten 2012 fast 33.000 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind mehr als 1,4 Milliarden Stück. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rückgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die grüne Sammelbox ist dabei zum Synonym für Batterierecycling geworden. Die aktuelle Sammelquote beträgt 43,6 %. Nahezu alle zurückgenommenen Batterien werden verwertet.

 

Jahresbericht

GRS Batterien Erfolgskontrolle

Die Bilanz einer erfolgreichen Zusammenarbeit

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