Teamverstärkung bei GRS Batterien:
05.01.2010Hamburg, 05. Januar 2010 – Zum 1. Januar 2010 hat Dr. Imke Schneider (39) das Team der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) verstärkt. Sie wird sich in der Funktion als Leiterin Marketing und Vertrieb vorwiegend um Batteriehersteller und Sammelstellen kümmern. „Ich freue mich darauf, ein ganz neues Geschäftsfeld aufbauen zu können. Eine spannende Herausforderung, um GRS Batterien auch weiterhin als das führende Rücknahmesystem am Markt zu positionieren“, betont die promovierte Umweltwissenschaftlerin.
Imke Schneider war vorher als Abteilungsleiterin Abfallwirtschaft, Planung und Entsorgung bei der Stadtreinigung Hamburg tätig. Das am 1. Dezember 2009 in Kraft getretene Batteriegesetz schreibt vor, dass Batteriehersteller und –importeure ihre beabsichtigte Marktteilnahme beim Umweltbundesamt anzeigen müssen. So soll Trittbrettfahrern der Marktzugang verweigert werden. Das hat zu einem Anstieg an neuen Verträgen bei GRS Batterien geführt. Rund 1.200 Hersteller finanzieren inzwischen das Rücknahmesystem. Diesen wird Imke Schneider zukünftig als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.
GRS Batterien
Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) übernimmt seit fast zwölf Jahren die Rücknahmeverantwortung für zurzeit rund 1.700 Batteriehersteller und -importeure. Dazu gehört auch die Anzeige der Marktteilnahme beim Umweltbundesamt. Die Hersteller von GRS Batterien brachten 2009 fast 32.000 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind mehr als 1,4 Milliarden Stück. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rückgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die grüne Sammelbox ist dabei zum Synonym für Batterierecycling geworden. Die aktuelle Sammelquote beträgt 44 %. Fast alle der zurückgenommenen Batterien (99,96 %) werden verwertet.

