Vorreiterrolle im Batterierecycling bestätigt

Der grüne Sammelkarton von GRS Batterien / Fotoquelle: GRS Batterien

04.05.2010

Hamburg, 04. Mai 2010 – Mit einer Sammelquote von 44 Prozent bestätigt die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) seine Vorreiterrolle als leistungsfähigstes Rücknahmesystem in Europa. Schon heute werden mit diesem Ergebnis die durch das Batteriegesetz definierten Vorgaben von 35 Prozent für 2012 übertroffen.

Im vergangenen Jahr konnte GRS Batterien seine Sammelquote weiter steigern und die Rücknahmemenge auf 14.404 Tonnen Alt-Gerätebatterien und -akkus erhöhen. Dies entspricht einer Sammelquote von 44 Prozent. Hinzu kommt eine Steigerung der Verwertungsquote: Wurden 1999 erst 19 Prozent der eingesammelten Batterien verwertet, so sind es heute nahezu hundert Prozent. 2009 konnten 99,96 Prozent aller zurückgenommenen Altbatterien metallurgisch verwertet werden. Lediglich 0,04 Prozent wurden beseitigt. Batteriehersteller und -importeure, die sich dem vom Bundesumweltministerium festgestellten Gemeinsamen Rücknahmesystem für Gerätebatterien (gemäß § 6 BattG) anschließen, brauchen sich somit um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für Sammel- und Verwertungsquoten keine Gedanken zu machen. Inzwischen übernimmt GRS Batterien für über 1.700 Batteriehersteller und -importeure die Produktverantwortung.

Unkomplizierte Batterierücknahme

Die unkomplizierte Rückgabe von Batterien und Akkus ist Grundlage des seit 1998 etablierten Systems. An über 170.000 Sammelstellen, davon allein 140.000 im Handel, können Verbraucher ihre gebrauchten Energieträger kostenfrei abgeben. Mit 48 Prozent aller zurückgegebenen Batterien wurde nahezu jede zweite auf diesem Weg dem Produktionskreislauf zurückgeführt. 29 Prozent der Alt-Gerätebatterien kam über Gewerbe- und Industriebetriebe zurück, die Kommunen sammelten 23 Prozent über ihre zahlreichen Rücknahmemöglichkeiten, wie etwa den Wertstoffhöfen. Die durchschnittliche bundesweite Rücknahmemenge pro Einwohner stieg auf 175 Gramm.* Allerdings gibt es weiterhin große Unterschiede im Sammelverhalten in den einzelnen Bundesländern.

Frischer Look und schneller Zugriff

Seit Mitte April ist ein erweitertes Dienstleistungsangebot auf der überarbeiteten Website der Stiftung unter www.grs-batterien.de online. Durch die neue Struktur können sich Kunden, Sammelstellen, Dienstleister und interessierte Verbraucher mit nur einem Klick über alle relevanten Themen informieren, die sich im Umgang mit Batterierecycling ergeben. Natürlich beinhaltet die Seite auch weiterhin alles Wissenswerte rund um Batterien und ihre Wiederverwertung. Zum Neu-Auftritt gehören auch die Neugestaltung der grünen Sammelbox sowie des Logos.

Weiteres Bildmaterial und Grafiken aus der Erfolgskontrolle 2009 unter www.grs-batterien.de/presse/bildmaterial.html

* Quelle: Einwohnerzahlen gemäß Statistischem Bundesamt, Oktober 2008

GRS Batterien

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) übernimmt seit fast zwölf Jahren die Rücknahmeverantwortung für zurzeit rund 1.700 Batteriehersteller und -importeure. Dazu gehört auch die Anzeige der Marktteilnahme beim Umweltbundesamt. Die Hersteller von GRS Batterien brachten 2009 fast 32.000 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind mehr als 1,4 Milliarden Stück. Zur Erfüllung der Rücknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und flächendeckend mehr als 170.000 Rückgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die grüne Sammelbox ist dabei zum Synonym für Batterierecycling geworden. Die aktuelle Sammelquote beträgt 44 %. Fast alle der zurückgenommenen Batterien (99,96 %) werden verwertet.

Jahresbericht

GRS Batterien Erfolgskontrolle

Die Bilanz einer erfolgreichen Zusammenarbeit

Zum Jahresbericht