# GRS-Batterien - EU Verordnung - Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien

Rechtliche Informationen - Entsorgung

EU Verordnung über die Angabe von Kapazitäten

Am 31.05.2012 endet die Übergangsfrist der Verordnung (EU) Nr. 1103/2010. Spätestens damit sind die Hersteller dann verpflichtet, auf sekundären bzw. wiederaufladbaren Gerätebatterien und -akkumulatoren sowie Fahrzeugbatterien und -akkumulatoren, die ab 01.06.2012 erstmals in Verkehr gebracht werden, Angaben zur Kapazität zu machen. Sekundäre Gerätebatterien und -akkumulatoren, die vom Endnutzer nach Gebrauch nicht entnommen werden sollen, sind von dieser Kennzeichnungspflicht ausgenommen.

Die Angabe der Kapazität von sekundären bzw. wiederaufladbaren Gerätebatterien ist in Milliamperestunden oder Amperestunden zu machen und mit den Abkürzungen „mAh“ bzw. „Ah“ zu kennzeichnen. Bei Fahrzeugbatterien und -akkumulatoren wird die Kapazität in Amperestunden und Kaltstartstrom in Ampere unter Verwendung der Abkürzungen „Ah“ bzw. „A“ angegeben. Hier gelten bei der Angabe der Kapazität die Kriterien Nennkapazität und Kaltstartleistung. Der Wert der Nennkapazität und des Startstroms ist dabei mit einer ganzen Zahl mit einer Genauigkeit von +/- 10% des Nennwerts anzugeben.

Wie die Regelungen für die unterschiedlichen Akkumulatorengruppierungen im Einzelnen aussehen, finden Sie in der Verordnung sowie den zugehörigen Anhängen auf www.grs-batterien.de. 

Die Verordnung ist in all ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat.